Get Die Bedeutung der Reichsstädte für die Königsherrschaft PDF

By Patrick Gälweiler

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, be aware: 1,3, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (Lehrstuhl für Mittlere Geschichte), Veranstaltung: Die Aachener Krönung Karls IV. im Jahre 1349, Sprache: Deutsch, summary: Im Rahmen meiner Arbeit möchte ich die Frage klären, welche Rolle die deutschen Reichsstädte für die Herrschaft Karls IV. spielten.
Hierzu werde ich zuerst darlegen, worin die grundsätzlichen Unterschiede zwischen den verschiedenen Arten mittelalterlicher Reichsstädte, nämlich den mittelalterlichen Landesstädten, Freien Städten sowie Königlichen- und Kirchlichen Reichsstädten, bestanden. Des weiteren werde ich die Beziehung zwischen mittelalterlichen Königen und ihren Reichsstädten im Allgemeinen darlegen um abschließend die Ereignisse unter Karl IV. zu beleuchten. Hierzu werde ich als Quelle die Verpfändungsurkunde Donauwörths vom 24. Juni 1376 zur Hilfe nehmen. Leider liegt mir diese nicht im unique vor, jedoch ist eine Abschrift in den Regesta Imperii zu finden.
Diese Quelle erscheint mir für den Rahmen meiner Ausarbeitung sehr passend, da sie einerseits die Befugnisse des Königs untermauert, ihr Erlass andererseits aber auch eine Folge von Ereignissen nach sich zog, die schwerpunktmäßig in meiner Hausarbeit behandelt werden.
Um das Verhältnis Karls IV. zu seinen Reichstädten, und deren Rolle für seine Herrschaft besser darlegen zu können werde ich einen historischen Überblick über konkrete, ausgesuchte Ereignisse, Aktionen Karls IV. und der Reichsstädte sowie Reaktionen darauf geben. Ich verspreche mir davon eine sinnvollere Gliederung meiner Arbeit als durch allgemeine Formulierungen. Besonderes Augenmerk werde ich auf die letzten beiden Regierungsjahre Karls legen und hierbei insbesondere die Gründung des Schwäbischen Städtebundesdarlegen. Ich werde ebenfalls den Konflikt hinterleuchten, den die Autonomiebewegung dieses Bündnisses mit der Herrschaft Karls IV. auslöste.
Die Sonderstellung der beiden Reichsstädte Frankfurt und Nürnberg werde ich nur am Rande erwähnen, da eine detaillierte examine deren Verhältnis sowohl zum König als auch zum Reich den Rahmen dieser Hausarbeit sprengen würde.
Die allgemeine Quellenlage für meinen Themenbereich kann als ausreichend bezeichnet werden. guy findet viele Quellen in shape von Urkunden dieser Zeit.
Als einziges Manko ist anzumerken, dass die auffindbare Literatur meist weit über zwanzig Jahre alt ist und sich oftmals sehr allgemein mit dem Leben Karls IV. befasst, oder aber nur den Werdegang einer speziellen Reichsstadt darlegt. Das Verhältnis zwischen Karl IV. und seinen Reichsstädten wird oftmals nur am Rande erwähnt.

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Read e-book online Jakobitische Aufstände in Schottland - die jakobitische PDF

By Morgana Perkow

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, word: 1,3, Bergische Universität Wuppertal, Veranstaltung: Hauptseminar: England im 18. Jahrhundert, nine Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Jakobitenaufstand in Großbritannien 1745. Das besondere Augenmerk liegt darauf, wie Charles Edward III. seine Interessen darstellte und versuchte Leute um sich zu sammeln, die sich mit ihm gegen Georg II. stellen sollten. Auf der anderen Seite steht die Gegenpropaganda seitens der Engländer. Durch Auseinandersetzung mit Quellen beider Parteien wird versucht, ein klares Bild der damaligen Lage herauszustellen. Um dies zu erreichen muss zunächst auf die vorangegangenen Entwicklungen eingegangen werden, die der Entstehung der Jakobiten zugrunde lagen. Diese Hausarbeit versucht die verschiedenen Ursachen für den Aufstand darzustellen. Politische, wirtschaftliche und religiöse Strukturen des Jakobismus sollen herausgearbeitet werden.
Bei geschichtlichen Prozessen spielen stets verschiedene Faktoren eine Rolle und fließen zusammen. Doch es gibt weniger wichtige und sehr bedeutsame Faktoren, die für einen Aufstand, wie den der Jakobiten im Jahr 1745, ausschlaggebend sind. Diese Hausarbeit untersucht anhand von Primär- und Sekundärquellen von welchen Faktoren die Jakobitenbewegung besonders geleitet wurde.

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Geschichte der Sintflut: Auf den Spuren der frühen by Harald Haarmann PDF

By Harald Haarmann

Geologen konnten vor einigen Jahren mit einer sensationellen Entdeckung aufwarten: Das Schwarze Meer battle lange Zeit ein vom Mittelmeer völlig getrennter, tiefer liegender Süßwassersee. Der Durchbruch des Mittelmeers durch die Landbrücke um 6700 v. Chr. struggle eine Naturkatastrophe von kaum vorstellbaren Ausmaßen. Jahrelang ergoss sich ein tosender Wasserfall in das Schwarze Meer und überschwemmte große, teilweise besiedelte Gebiete. Harald Haarmann beschreibt auf der Grundlage der neuesten Erkenntnisse Ursachen und Verlauf dieser Sintflut. Von hier aus geht er den Folgen der Flut für die Kulturentwicklung in der südlichen Schwarzmeerregion nach. Er stößt dabei auf die Spuren einer der ältesten Hochkulturen und verfolgt anhand archäologischer Funde, vor allem aber anhand der Schrift- und Sprachgeschichte, deren Ausstrahlung bis hin nach Mesopotamien.

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Download e-book for iPad: Die Gesellschaft der Aufklärer: Zur bürgerlichen by Richard Dülmen

By Richard Dülmen

Seit dem frühen 18. Jahrhundert haben sich Gelehrte, Beamte, Kaufleute u. a. – vorwiegend Angehörige des gebildeten Mittelstandes – ohne Rücksicht auf Konfession und Herkunft in sogenannten Aufklärungsgesellschaften zusammengeschlossen, um dort herrschaftsfrei miteinander zu lesen, zu lernen und zu diskutieren.
Durch die ständige Einübung neuer demokratischer Verhaltensweisen wurde – so die those Richard van Dülmens – der absolutistische Ständestaat allmählich unterhöhlt und in eine bürgerliche Gesellschaft weiterentwickelt.
(Dieser textual content bezieht sich auf eine frühere Ausgabe.)

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Die Entwicklung des Heerwesens im Frühmittelalter - - download pdf or read online

By Alexander Tutt

Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, be aware: 1,3, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Zentrum für Europäische Geschichts- und Kulturwissenschaften), Veranstaltung: Auf den Spuren eines Mythos: Ritter im Europäischen Hochmittelalter, Sprache: Deutsch, summary: Die Thematik des frühmittelalterlichen Heerwesens umfasst eine ungeahnte Fülle von Quellen, Forschungsbereichen und -kontroversen. Die Hintergründe und Auswirkungen der karolingischen Heeresreform sind Nährboden für Diskussionen zwischen Geschichts-, Sozial- und Rechtswissenschaftlern. Hierbei kollidieren fachbezogene Begrifflichkeiten sowie Auslegung und Gewichtung des, teilweise noch nicht kritisch edierten, Quellenmaterials. Ziel dieser Hausarbeit soll es daher nicht sein, all jene Kontroversen zu beleuchten und erklärend gegenüberzustellen. Vielmehr soll der Nexus zwischen Kausalität und Durchführung der Heeresreform deutlich werden. Einführend wird hierbei ein Überblick der diesbezüglichen Entwicklungen vom Königsgeschlecht der Merowinger hin zu den Karolingern gegeben und die scenario der Freien unter de- ren Herrschaft dargestellt. Die Forschung speziell auf diesem Gebiet ist im Zuge der Jahrhundertwende sehr weitläufig und widersprüchlich. Aus diesem Grund erfolgt die Darstellung vornehmlich im Hinblick auf die Pflicht der Freien zur Heerfolge. Die karolingischen Kapitularien Memoratorium de exercitu in Gallia occidentali praeparando von 807 und das Capitulare missorum de exercitu promovendo von 808 stellen Kernquellen für die Forschung auf diesem Gebiet dar. Aufgrund der begrenzten Seitenanzahl wird der Wortlaut dieses Kapitulars und anderer Quellen lediglich zusammenfassend übersetzt und innerhalb des Bezugsrahmens analysiert. Hierbei werden regionale, wirtschaftliche und soziale Aspekte angesprochen, die sich sowohl auf aktuelle, als auch auf klassische Forschungsliteratur beziehen. Als aktuellsten Bezug sei hier die Literatur Matthias Bechers genannt, welcher viele Schriften zu dieser Epoche und Thematik publizierte. Die Hintergründe der Kapitularienforschung und die des Lehnswesens macht François L. Ganshof anhand zweier Publikationen deutlich, welche ausschließlich diese Forschungsfelder betreffen. Nicht zuletzt sei die umfangreiche und epochenübergreifende Literaturauswahl Josef Fleckensteins genannt. Außerdem bot es sich an, auf Schriften Einhards und Alkuins, den engsten Vertrauten Karls des Großen, zurückzugreifen. Auf diese Weise können persönliche Entscheidungen Karls in ihrem Zeitgeist dargestellt werden. Die Darstellung dieser Quellen erfolgt jedoch sehr kritisch, da insbesondere Einhard zu Übertreibungen neigte. Abschließend werden Aspekte der entwicklungstechnischen Folgen für das hochmittelalterliche Rittertum dargestellt.

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Anna-Maria Heinemann's Widerständigkeit ostelbischer Gutsuntertanen im 18. PDF

By Anna-Maria Heinemann

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, word: 2, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Historisches Seminar), Veranstaltung: Ostelbische Gutsherrschaft in der frühen Neuzeit, Sprache: Deutsch, summary: Die feudale Gesellschaft im Preußen des 18.Jahrhunderts basierte auf einem ausgeprägten Hierarchie-Denken, das sich vielleicht am deutlichsten in der Gutsherrschaft offenbarte. Auf der einen Seite standen der Gutsherr und seine Vertreter, auf der anderen Seite die Untertanen mit ihren vielfältigen Unfreiheiten und Zwängen. Für sie hatte der aufklärerische Freiheitsbegriff und die humanistische Weltanschauung noch keine oder kaum Bedeutung erlangt – im dörflichen Kosmos erreichte sie höchstens die intensivierte Agrarpolitik Brandenburg-Preußens mit zusätzlichen Belastungen.

Erst gegen Ende des Jahrhunderts wurde die Aufhebung der Leibeigenschaft diskutiert und ab 1777 in Preußen durchgesetzt – zum Teil mit erheblichen Nachteilen für die nun „freien“ Bauern.
Die Frage stellt sich, ob das Schicksal der Bauern (zum Guten wie zum Schlechten) allein in der Hand ihrer Herren lag? Die Quellen zeugen von vielen Fällen, in denen die Untertanen selbst versuchten, ihren momentanen Lebensstandart zu verbessern – meistens gegen den Willen ihrer Gutsherren.

Um diese Widerstandsaktionen soll es in der vorliegenden Hausarbeit gehen. Die Gründe für aufkommende Unzufriedenheit werden beleuchtet, nach etwaigen Voraussetzungen für Revolten gesucht und Reaktionen von herrschaftlicher Seite genannt.

Hierbei ergibt sich ein natürliches Quellenproblem: Die meisten Schriftstücke stammen aus der Feder vom Gutsherren selbst oder dessen Vertretern, sind additionally dementsprechend subjektiv gefärbt. Deshalb ist es um so wichtiger, das damals gezeichnete Bild vom dumpfen und agressiven Bauern jetzt nicht ins Gegenteil zu verkehren und die Widerständigen als eine paintings Freiheitskämpfer im marxistischen Sinn darzustellen. Um Sachlichkeit bemüht werde ich die vorliegende Fachliteratur analysieren, Informationen ordnen und spezifische Begrifflichkeiten bezüglich Widerständigkeit erläutern.

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Get Das sächsische Ingenieur-Korps: und die Pontonierkompanie PDF

By Jörg Titze

Sachsen verfügte über ein aus Ingenieuren und Sappeuren sowie Pontonieren bestehendes Pionierkorps. Deren Einsätze beim Bau der Festung Torgau sowie in den Feldzügen von 1812 und 1813 werden ebenso behandelt wie die Uniformierung, die Ausrüstung und das Brückenmaterial. Neben der Instruktion zum Brückenschlag werden 24 Rapporte, Befehle and so on. von 1812 ungekürzt wiedergegeben. Hauptquellen sind neben Hansch und Hoyer die Akten des Hauptstaatsarchivs in Dresden.

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Download PDF by Jutta Klinglmüller: Eisenbahn in England (German Edition)

By Jutta Klinglmüller

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, observe: 1,25, Universität Salzburg (Geschichte), Veranstaltung: Transportsysteme und historischer Wandel. Zur Geschichte der Eisenbahn von den Anfängen bis zum 1. Weltkrieg., 12 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: In meiner Arbeit werde ich chronologisch vorgehen, weswegen ich mit den Verkehrswegen vor der Zeit der Eisenbahn beginnen werde. Die Beschäftigung mit Chausseen und Kanälen ist an dieser Stelle wichtig, weil nur dadurch die Vor- und Nachteile der späteren Innovation der Eisenbahn ersichtlich werden. Schon lange vor der eigentlichen Eisenbahn kamen in Bergwerken hölzerne Karren mit Rädern in Einsatz, welche auf Schienen verliefen und so die anstrengende Arbeit in den Minen um ein Vielfaches erleichterten. Diese Urahnen der Eisenbahn wurden in späterer Folge durch die Innovation der Dampfmaschine und anderen technischen Erneuerungen in etwa zu dem was once wir uns heute unter einer Eisenbahn vorstellen. Bezüglich des Erfinders der Eisenbahn gibt es konträre Ansichten. Einige wenige Autoren, wie zum Beispiel Ralf Roth, sprechen von einem Prozess und weniger von einer Erfindung, der Großteil der Sachbuchautoren nennen Stephenson als Erfinder und wieder andere weisen darauf hin, dass eigentlich Trevithick vor Stephenson eine funktionstüchtige Eisenbahn geschaffen hatte. In Bezugnahme auf Stephenson möchte ich dann weiters über die ersten Eisenbahnstrecken berichten sowie über die Probleme und Lösungsversuche, welche die Errichtungen mit sich brachten. Die Eisenbahn konnte sich bald etablieren und hatte natürlich auch große Auswirkungen auf die Gesellschaft. An dieser Stelle werde ich auch kurz versuchen die Reaktionen der Menschen zu dem neuen Verkehrsmittel wiederzuspiegeln. Verkehrsmittel funktionieren natürlich nicht ohne Finanzierung und business enterprise. Mit dem Wort service provider schwingt auch das Wort Vereinheitlichung mit, welche unter anderem die Zeit betrifft. Mit einem kurzen Exkurs über die „Entdeckung“ der Zeit werde ich meine Arbeit schließlich auch beenden.

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Die deutsche Auswanderung nach Südosttransdanubien im 18. by Joschka Riedel PDF

By Joschka Riedel

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, notice: 1,7, Georg-August-Universität Göttingen (Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte), Veranstaltung: "Dem Ersten der Tod, dem Zweiten die now not, dem Dritten das Brot" - Deutsche Auswanderung nach Ungarn im 17. und 18. Jahrhundert, Sprache: Deutsch, summary: Der Untersuchungsraum des südöstlichen Transdanubiens, das in die deutsche Sprache übersetzt das Gebiet „jenseits der Donau“ bedeutet, befindet sich im Südwesten Ungarns, umfasst die Komitate Baranya (Branau), Tolna (Tolnau) und Somogy (Schomodei) mit einer gesamten Fläche von ca. 15.000 km² und soll im weiteren Verlauf der Arbeit nur noch als Transdanubien benannt sein. Es wird geografisch begrenzt durch den Plattensee im Norden und die Flüsse Donau und Drau im Osten bzw. Süden. Das Gebiet wird auch als „Schwäbische Türkei“ bezeichnet. Diese Terminologie lässt sich erstens dadurch erklären, dass die Bevölkerung dieses Areal im 18. Jahrhundert im Gedenken an die Zeit unter der türkischen Hegemonie im Verlauf der Türkenkriege „Türkei“ genannt hatte, und zweitens im 18. Jahrhundert schwäbische Deutsche als Siedler im Untersuchungsgebiet überhand nahmen. Geologisch betrachtet bildet die Schwäbische Türkei die Donau-Drau-Platte, das transdanubische Nachbargebiet der Großen Ungarischen Tiefebene. Es handelt sich hier um ein von einzelnen Wäldern durchsetztes Hügelland. Die wirtschaftliche Struktur der Schwäbischen Türkei ist gekennzeichnet durch das Vorherrschen von Landwirtschaft, für die die natürlichen Voraussetzungen gegeben sind. Die 20 bis a hundred cm dicke Lößdecke der Hügellandschaft liefert fruchtbaren Ackerboden und auch die klimatischen Verhältnisse ermöglichen intensiven Weizen- und Mais-, aber auch Reis-, Wein- und Tabakanbau, da sich das Gebiet im Übergang von Gebirgs- zu Flachlandklima befindet. Welchen Anteil deutsche Siedler an diesen durchaus günstigen geografischen und ökonomischen Faktoren in Transdanubien hatten, soll im Folgenden untersucht werden.
Zunächst sollen die Voraussetzungen für die Ansiedlung deutscher Kolonisten im Untersuchungsgebiet unmittelbar nach den Türkenkriegen beschrieben werden, bevor der eigentliche Zulauf deutscher Einwanderer im 18. Jarhundert, unterteilt in zwei Siedlungsetappen, genauere Beachtung findet. Schließlich soll das Ergebnis der Ansiedlung anhand der Lebensbedingungen der Siedler in ihrer neuen Heimat gedeutet werden.

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Download PDF by Lisa Fäustel: Die Besatzung Polens im 2. Weltkrieg: Ausbeutung und

By Lisa Fäustel

Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nationalsozialismus, II. Weltkrieg, observe: 2,0, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Sprache: Deutsch, summary: Am 1.September 1939 begann der Angriff der deutschen Truppen auf Polen. Dabei stellte die Niederlage Polens nach 2 Wochen keinen Abschluss des verbrecherischen Terrors dar, sondern markierte vielmehr den Anfang einer harten und kompromisslosen Besatzungszeit. Es herrschte ein Gewaltregime mit der Absicht eine „neue Ordnung“ einzuführen und das Land zu germanisieren. Das bedeutete zugleich die Beseitigung der lebenden Kräfte, welche nicht in das ideologische Profil der NS-Elite passten. Des Weiteren sollte der größtmögliche Nutzen für das Deutsche Reich aus diesem Land gezogen werden. Dies hieß zum einen die Erweiterung des Lebensraums und zum anderen die Sicherstellung der Versorgung der deutschen Bevölkerung. Dabei waren eine rigorose wirtschaftliche Ausbeutung und Deportationen der arbeitsfähigen Bevölkerung ins Reich, im Sinne der Theorie des „Lebensraums im Osten“, geplant. In dieser Zeit hörte Polen de facto auf zu existieren und unterstand totalem Kommando der faschistischen Führung.
Diese Arbeit soll einen Überblick über die Ausbeutung Polens und die Verbrechen an der Zivilbevölkerung im Generalgouvernement liefern. Ziel der Arbeit soll es sein, den Terror, der der einheimischen Bevölkerung angetan wurde, darzustellen und letztendlich den Nutzen für das Deutsche Reich zu erfragen. Das heißt inwieweit diese brutale Operation für das NS-Regime die geplanten wirtschaftlichen Erfolge eingebracht hat. Auch nach über 70 Jahren des deutschen Angriffs soll daran erinnert werden, was once in dieser Zeit geschehen ist, um deutlich zu machen, mit welchen Schrecken diese Terrorherrschaft verbunden war.

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